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September 24, 2018

West und Ost Ökonomie


Angesichts der Krisen in der wir politisch stecken, sei es mit Russland oder im nahen Osten, scheint es abwegig zu sein ökonomische Faktoren zu beleuchten. Doch es sind genau diese die zu Antworten führen.

Die russische Ökonomie hat viel mit der russischen Mentalität zu tun. Dieses Land ist so riesig, dass es alles hat was es braucht, es hat genügend gut ausgebildete Menschen und sitzt auf den reichsten Rohstoffquellen der Welt.

Was will man mehr. Genau so agiert im groben auch Russland, es betreibt keine aggressive Wirtschaftspolitik, oder Expansionspolitik.

 

Das Spiel mit dem Feuer

West Ost

Der Westen ist da anders, gerade die USA betreiben die aggressivste Wirtschaftspolitik weltweit. Auch wenn man davon nur in Form von iPads, Burger Konzernen, Erdölmultis, super Reichen, Staatspleiten etc. etwas mitbekommt. Die Ökonomie ist knallhart auf Expansion ausgelegt.  Im Kontrast dazu werden wir ja auch nicht mit Ladas zugeschüttet, mal von der AK47 abgesehen, die damals als Waffe zur Befreiung Russlands im 2. Weltkrieg konzipiert wurde.

Expansion bedeutet, man muss einem anderen etwas weg nehmen, und das möglichst im Rahmen internationaler Spielregeln. Zumindest der Spielregeln auf die sich die “Guten” und die “Gewinner” dieser Welt geeinigt haben.

So wurde während der Jahrzehnte nach 1945 der internationale Einfluss der USA in militärischer wie wirtschaftlicher Hinsicht immer größer. Krisengebiete, Umstürze in Lateinamerika, Asien etc… Was nicht mit einem offensichtlichen zu Hilfe kommen der Armee abgedeckt werden konnte übernahm die CIA.

Wir haben es mit dem größten tolerierten Aggressor zu tun, den die Welt nach dem Römischem Reich je gesehen hat. Durch den Wirtschaftsverbund können andere Länder natürlich auch an dieser Expansionspolitik partizipieren. Aber es gibt Länder die mit diesem Habitus ganz und gar nicht zu frieden sind. Länder die ganz eigene Vorstellungen haben. Die wir im Bereich der arabischen Welt finden. Die arabische Welt einst reich und mächtig ist nun zum Armenhaus der Welt abgestiegen und sieht sich selbst als Gegenentwurf zur US Mentalität, der mit Geld regiert man die Welt Ökonomie.

Nach 1990 hat sich der Einfluss der westlichen Ökonomie weiter in Osteuropa verbreitet. Ehemals russische Staaten wie Weissrussland und die Ukraine haben sich abgespaltet. Kiew war einst der Entstehungsort Russlands.

Mentalitäten ändern sich nicht so schnell. Russland hat etwas Fläche abgenommen, aber ist eigentlich wie eh und je. Aber der Westen rückt Russland immer weiter auf die Pelle. NATO Erweiterung mit Polen, Stationierung von Raketensystemen an der Ostgrenze von Polen, der Putsch einer korrupten Moskautreuen Regierung in Kiew mit beifallsbekundungen vom Westen. Das soll Russland davon halten?

Grenzsicherung und Gebietssicherung ein sehr logischer Schritt auch wenn die internationalen Spielregeln nicht ganz so schön umgesetzt wurden wie der Westen es kann, denn der hat all die coolen Produkte und den Lifestyle im Gepäck, ach ja und die Demonkratie :).

Mal abgesehen davon das all diese Haltungen wenig vernünftig sind in einer immer kleiner werdenden Welt, bedingen diese Haltungen doch ganz logische Schlussfolgerungen.

Der Westen will Russland. Das ist einfach zu viel von allem wo die Russen gerade drauf sitzen. Er versucht es erstmal mit politischer Isolierung. Die bösen Russen. Sanktionen, wirtschaftliche Isolation etc. Obwohl Russland eigentlich alles hat sind es die Hightech Produkte die vorwiegend vom Ausland eingekauft werden, die nun fehlen. Würde Russland sich intern destabilisieren, könnte man es so wie schon zuvor erlebt und gesehen in Stücken vom Westen aufkaufen und zu Geld machen, oder irgendeine Marionettenregierung installieren, also am besten beides.

Russland weis was der Westen will. Nun hat es zwei alternativen. Den eigenen Untergang zu zusehen, oder den Westen an seiner empfindlichsten Stelle treffen. Die USA direkt angreifen und handlungsunfähig machen, dazu könnten auch noch einige Europäische Länder gehören, wie GB und Frankreich, oder Deutschland. Das währe erstmal der totale Zusammenbruch der Weltwirtschaft und Weltpolitik. Dann heist es Neuordnen und Russland wie China würden nun im Zusammenspiel mit Lateinamerika die Zügel in der Hand halten. Europa würde weiter an Bedeutung verlieren.

Vernünftig ist das alles nicht, aber der Mensch handelt ja seit Jahrtausenden auch nicht nach diesem Prinzip. Es sind zumindest denkbare Szenerien. Der Verteilungskampf geht nie friedlich von statten. Unsere Regierungen spielen mit unseren Leben und unserer Zukunft.

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